Tag 1 & 2 – Die dufte Reise

Wir haben es geschafft und sind auf Leka gesund und munter angekommen. Alle Sachen wurden schon verstaut, die ersten Routen wurden bestückt und Vorfächer geknüpft. Aber bevor es um den Fisch geht, möchte ein paar Bilder des Schiffes und unserer Anreise zeigen.

Am Norwegenkai in Kiel

Am Donnerstag sind wir früh morgens nach Kiel gefahren, um dort mit der Color Magic weiter nach Oslo zu reisen. Es ist der angenehmste Teil auf unserer Reise.

Storebælt Brücke

Ein kesses Schiff

Freitagfrüh wiederum sind wir gegen 10:00 Uhr in Oslo angekommen und waren schon um 10:05 Uhr vom Schiff auf der E6 unterwegs. Das ist ein Rekord für uns, da wir meistens das Pech haben und sehr spät vom Schiff kommen, was von zwei Faktoren abhängt:

  • welches Autodeck einem zugewiesen wird
  • der norwegische Zoll

Wir waren mit den LKW, Wohnmobilen und anderen Bullis auf einem Deck. Diese werden in der Regel zuerst vom Schiff gelassen. Der norwegische Zoll war uns auch wohlgesonnen. Wir haben alles ordnungsgemäß verzollt und angegeben, so durften wir nach kurzem Smalltalk weiterfahren.

Für alle Kirchen-Fans:

Die Straßen waren überwiegend frei und wir hatten kaum mit Beeinträchtigungen auf den Straßen zu kämpfen.

Das Wetter war am frühen Tage sehr angenehm und auch nicht zu warm (wie sicherlich viele am Donnerstag mitbekommen haben). Allerdings wurde es zum Abend hin etwas ungemütlich und die Temperatur fiel auf ca. 12°C mit leichtem Regen.

Steinkjer

Angekommen auf Leka

Nachtrag zu 2014 – #HYPE15

Erneut ist es wieder Norge-Tid! Ich freue mich schon wieder riesig auf dieses Land: die wunderschöne Landschaft, die entspannten Leute und selbstverständlich auch auf die Fische.

Der Bulli ist gepackt, die letzten Kleinteile werden noch zusammen gesucht und verstaut. Ich jedenfalls gehe stark davon aus, dass ich alles eingepackt hab.
Morgen in der Früh geht es los nach Kiel und von dort aus weiter mit der Color Fantasy in Richtung Oslo. Danach haben wir noch eine lockere 11h Autofahrt vor uns und schon sind wir auf der wohl schönsten Insel Norwegens.

Als Vorgeschmack gibt es wieder einige Bilder aus dem letzen Jahr.

Ach, und übrigens: dieses Jahr wirds Videos geben!




Der Hafen von Leka

Die Schafsstraße 

Eine Stadt in Schweden


Tag 7 – Ein krönender Abschluss

Wir hatten es wieder sehr schön. Leider war das auch unser letzter Angeltag. Nach unserem sehr guten Fang haben wir die Boote gereinigt, unsere Angelsachen entsalzt und die Hütte etwas auf Vordermann gebracht. Morgen wird noch unsere traditionelle Insel Rundfahrt gemacht und dann geht es aufs Festland in Richtung Heimat.
Wenn ich morgen noch Zeit finde, gibt es einen weiteren Eintrag, sonst erledige ich das ein paar Tage nach meiner Ankunft.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Lesern und Bilderguckern für die geschenkte Aufmerksamtkeit bedanken. Danke!

Eine Ricke am Äsen

Qualle

Pilken für Anfänger II

Unser Fang

Wir haben bärig gefangen. Heute waren nur große Fische dabei und Boot 2 hat alles gegeben. Schnell war deren Kiste gefüllt. Als schönen Trophy-Fisch fing ich einen 17kg Dorsch. Im Gegensatz zu leichteren seiner Art, war der doch sehr kämpferisch und ich verbrachte meine 10 Minuten mit ihm an der Angel.

Wetter

Es war wieder richtig heiß, sogar so heiß, dass mein Onkel seine Jeans-Hose in eine kurze Hose verwandelte. Allerdings war der Seegang sehr rau am Mittag, doch recht zügig legte sich die See wieder und wir konnten uns schnell zu der Insel Sklinna auf den Weg machen. Am Abend trat eine mächtige Wolkendecke auf, aber die Temperatur blieb angenehm.

Unser tägliches Brot

Als Vorspeise gab es Brokkoli-Suppe, der Hauptgang war Dorsch & Lump mit Rotkohl und Kartoffelpüree und zum Nachtisch Pfirsich mit Quark

Tag 6 – Eine heiße Nummer auf dem Meer

Heute war es richtig heiß. Manch einer stand sogar nur T-Shirt & kurzer Hose auf dem Wasser. Dafür habe ich viel Material im Meer versenkt: zwei Pilker samt Vorfächer, bestimmt 50m Schnur und einen Octopus Beifänger. Aber ich habe Recht behalten mit dem Trophy Fisch.

Seetang-Ernte

Unser Fang

Der erste Fisch war wieder der Dorsch und blieb es auch überwiegend. Ein paar Lump und Pollack fingen wir aber auch noch.
Boot 2 hat heute richtig aufgeholt und auch gut gefangen. Boot 1 rockte aber dennoch die Wellen.

11kg Dorsch

Justin mit seinen 10kg und 11kg Dorsch

Mr. Krabs

13kg Dorsch

Wetter

Das Wetter war echt krass. Wir hatten um die 28°C und die Sonne wurde kaum durch Wolken verdeckt. Erst zum Nachmittag wurde es wolkig und endlich kühler.
Heute habe ich mir aber auf jeden Fall einen Sonnenbrand eingefangen. Kommt ganz angenehm im Nacken.

Fight Club

Die ständigen Zuschauer & Begleiter

Unser tägliches Brot

Es gab gebratenen Lump & Pollack mit Ebly-Reis und Salat.

Tag 5 – Der farbenfrohe Himmel und die schwarze Kiste Fisch

Tag 5 war sehr schön. Das Wetter blieb zwar konstant, doch war der Fang sehr mau. Mit dem Trophy Fisch habe ich mich übrigens versehen, der kommt morgen ins Boot und nicht heute.

Oben rechts hinter der gelben Hütte sind wir

Da es auch Abends noch so schön war, hab ich mich entschlossen heute mal an der frischen Luft zu schreiben und zwischendurch die herrliche Aussicht zu genießen.

Gestern lernten wir noch die Angler-Sachsen kennen. Ein nettes Völkchen, welches sich fast immer zur selben Zeit wie unsere Truppe auf der Insel befindet. Sie erzählten uns das Erlebnis mit einem ca. 1,60m langen Heilbutt. Diesen hatten sie quasi besiegt und an die Wasseroberfläche bekommen. Entweder zieht man dann den Fisch ins Boot oder befestigt den einfach, falls dieser zu schwer / zu groß ist. Leider riss der Käscher und der Butt kam wieder frei. Schade für deren Truppe, aber ich habe ja die Trophy Nummer angekündigt.
An dieser Stelle einen Gruß von den “Emsköppen”, wie wir herzhaft genannt wurden.

Pilken für Anfänger 
Ein Wartungsschiff für die Fisch Farmen auf dem Meer
Ein kleiner Seeteufel im Hafen


Unser Fang

Boot 1 sicherte mal wieder das Abendessen und das Filet für die Heimat. Boot 2 fing aber auch ein paar Fische.
Insgesamt haben wir wenig gefangen. Man kann nur vermuten woran es lag. Wir haben sämtliche Pilker Farben und Varianten ausprobiert, verschiedene Stellen und Tiefen von 10m bis 60m angesteuert, jedoch biss der Fisch sehr vorsichtig und spärlich. Aalerdings haben wir auch nicht so lange geangelt, da ja bekanntlich heute Abend das Deutschland Spiel war.
Der erste Fisch des Tages war ein Dorsch und so blieb es auch. Heute war Dorsch-only-Party.

Wetter

Den gesamten Tag über hatten wir Sonne und einen schwachen kühlenden Wind. Es blieb auch so und ich konnte mich meiner dicken Kleidung entledigen, sodass T-Shirt Angeln angesagt war. Ich könnte mir wohl sogar einen leichten Sonnenbrand eingefangen haben. 

Unser tägliches Brot

Es gab Dorsch als Auflauf mit Kartoffeln und Erbsen & Möhren (ja, ich habe gekleckert).